Case Study Workshop bei PwC

Unser Kurator PwC veranstaltet einen interessanten Workshop mit dem Thema „Case Study – Reimagine Banking“. Zu diesem Workshop ist jeder Student eingeladen, der mehr über die Zukunft der Bankenbranche und deren Digitalisierung wissen möchte, sich am Lösen von Case Studies probieren und professionelles Feedback von Beratern von PwC bekommen möchte. Nutzt diese Möglichkeit, einen interessanten Tag bei PwC in München zu verbringen, euer Können unter Beweis zu stellen und ein Netzwerk aufzubauen!

Wir haben euer Interesse geweckt? Bewerbt euch bis zum 27.Juni direkt bei PwC online: www.pwc-events.com/reimaginebanking-uniaugsburg

Weitere Informationen zur Veranstaltung und zur Bewerbung könnt ihr dem beigefügten Flyer entnehmen oder uns jederzeit kontaktieren: info@jms-augsburg.de 

Inside JMS: Interview mit Maximilian Scholze, 1.Vorstand Öffentlichkeitsarbeit

3 Fragen an Maximilian Scholze, 1. Vorsitzender Öffentlichkeitsarbeit von JMS Augsburg e.V.


Dein Geographiestudium hat an sich wenig mit Unternehmensberatung zu tun. Inwiefern glaubst du hat dir dein Vorstandsamt trotzdem etwas gebracht? Und würdest du Exoten empfehlen sich bei JMS einzubringen?

Auf den ersten Blick hat Geographie wenig mit Unternehmensberatung zu tun, das stimmt. Aber ein Vorstandsamt bringt einen selbst in der persönlichen Entwicklung enorm weiter. Ich habe in meiner Zeit als 1. Vorsitzender viel über Zeitmanagement und Priorisierung von Aktivitäten gelernt und es war nicht immer leicht alles unter einen Hut zu bringen (lacht). Als sogenannter „Exot“ kämpft man immer mit Klischees und damit, dass man keinen wirtschaftlichen Hintergrund hat. Studenten aus wirtschaftsfernen Studiengängen dürfen und sollen sich im Verein einbringen und erfahren so erste wichtige Praxiserfahrungen fürs spätere Berufsleben durch interne und externe Projekte. Man kann bei uns zeigen, dass man mehr ist als ein Studiengang. Gerade „Exoten“ haben viele Referate im Studium. Bei JMS habe ich gelernt regelmäßig vor einem großen Plenum zu präsentieren und mit Feedback umzugehen.

Was waren deine Erwartungen bevor du 1. Vorsitzender geworden bist? Und haben sie sich bestätigt oder gab es Überraschungen?

Ich hatte vor allem Erwartungen an mich selbst. Durch mein Vorstandsamt habe ich mir erhofft meine Skills weiterzuentwickeln, seien es Soft Skills, Präsentationen oder PR und Marketing im fachlichen Bereich. Ich wollte die Möglichkeit nutzen, einen Verein strategisch weiterzuentwickeln und sah das Amt als Chance, mich vor dem Berufsalltag in einer Führungsposition auszuprobieren, Führungsstärke zu entwickeln und das Arbeiten in einem Team zu verbessern. Dabei wurden meine Erwartungen zum Teil bestätigt. Meine Soft Skills habe ich auf jeden Fall gestärkt. Auch die strategische Weiterentwicklung des Vereins lief in etwa so wie ich mir das vorgestellt habe, aber gibt es immer Dinge, die nicht ganz nach Plan laufen. Man geht davon aus, dass man strategische Arbeit leisten und relativ viel delegieren kann, am Ende muss man jedoch trotzdem viel Zeit für operative Sachen in Anspruch nehmen. Die Zeit war knapper als gedacht, ein Jahr kam mir so vor wie ein halbes (lacht).

Und gab es Überraschungen? Mittlerweile schaffe ich in kürzester Zeit mehr als ich mir selbst zugetraut hatte. Außerdem kann ich unerwartet gut mit Gegenwind umgehen. Aber so viel Überraschungen gabs eigentlich nicht, da die Übergabe durch meinen Vorgänger Dominik Buss sehr ausführlich war und er mir in den ersten zwei Monaten als Tandempartner zur Verfügung stand. So stand ich von Anfang an auf einem gesunden Standbein und wusste früh was auf mich zukommt. Es gab wenig Überraschungen im negativen Sinne aber dafür ein paar sehr positive.

Dein Vorstandsamt ist nun bald vorbei. Was würdest du dem neuen 1V mit auf den Weg geben wollen?

Lauf so lange du noch kannst. Nein im Ernst. Lauf wirklich (lacht). Spaß beiseite, solche Chancen, vor allem während dem Studium, bekommt man nicht alle Tage. Es ist eine unglaubliche Möglichkeit sich weiterzuentwickeln. Die Erfahrung die ich gesammelt habe ist, dass man sich selbst nicht zu ernst nehmen soll. So läuft vieles einfacher und man ist viel entspannter. Es ist für mich ziemlich egal, was andere von mir halten, solange ich selbst mit meiner Arbeit zufrieden bin. Es hilft immens, Sachen nicht an sich ranzulassen, wenn mal irgendetwas nicht so funktioniert, wie sich das Andere oder man selbst es sich vorgestellt haben. Man steht darüber und „macht weiter sein Ding“ und wenns am Ende funktioniert, ist das super und wenns am Ende so funktioniert, dass ich zufrieden bin, ist es überragend.

Im Großen und Ganzen war es ein unglaublich lehrreiches Jahr und ich kann es jedem nur ans Herz legen, diese Chance zu ergreifen.

Marina Knötzinger

Inside JMS: Vom Nerd zur Führungskraft mit JMS

Ein Beitrag von Benedikt Putz, BDSU Vorstand Finanzen & Recht und JMS Alumnus

Als ich zu Beginn des ersten Semesters auf der Initiativenstraße den Stand von JMS Augsburg sah, wäre ich fast daran vorbeigelaufen – Unternehmensberatung war für mich nicht mehr als ein abstraktes Konzept aus den ungeliebten BWL-Vorlesungen. Doch zum Glück kam alles ganz anders: Isabella Wagner, damals HR-Vorstand bei JMS, sprach mich auf einen Sekt an und wenige Wochen später bewarb ich mich um eine Aufnahme bei der Studentischen Unternehmensberatung der Universität Augsburg.

Als introvertierter Wirtschaftsinformatik-Student hatte ich es im Assessment Center nicht einfach. Meine Präsentationsfähigkeiten waren unterirdisch, in den Workshops kam ich kaum zu Wort und auch mein Lebenslauf war im ersten Semester noch spärlich bestückt. Ganz zu Schweigen vom äußeren Auftreten: Übergroßes Hemd, Nerd-Frisur und Harry-Potter-Brille komplettierten das Klischee des Informatik-Studenten. Letzten Endes schaffte ich dann aber dank meiner analytischen Fähigkeiten in der Case Study mit Müh und Not die erste Hürde im Aufnahmeprozess und wurde als Junior bei JMS aufgenommen.

Im Laufe meiner Anwärterphase hatte ich dann Gelegenheit, den Verein näher kennenzulernen und erste vereinsinterne Projekterfahrung zu sammeln. Nach meinem ersten BDSU Kongress in Hannover und meiner Aufnahme als Mitglied war dann Anfang 2013 sogar die Motivation da, für das Vorstandsamt Qualitäts- und Wissensmanagement zu kandidieren. Die Wahl gewann dann aber mit knappem Vorsprung Thomas Degenhard, der zum damaligen Zeitpunkt auch aufgrund seiner Lebenserfahrung besser für das Amt geeignet war.

Die verlorene Wahl motivierte mich jedoch umso mehr, meine Fähigkeiten bei JMS unter Beweis zu stellen. Im Winter 2013 strukturierte ich die damals aufgrund mangelnder IT-Kompetenzen im Verein brachliegende IT von Grund auf neu. Dazu gehörte auch ein Hosting-Provider-Wechsel und die Einführung von Office365 in Zusammenarbeit mit dem BDSU. In dieser Zeit stand ich in intensivem Austausch mit dem Leiter der IT-Stabsstelle des BDSU Christoph Strauß. Er motivierte mich kurz darauf auch Anfang 2014, mich im BDSU in der Stabsstelle IT zu engagieren. Dieser kleine, aber entscheidende Schritt stellte den Beginn eines extrem anspruchsvollen und lehrreichen Jahrs für mich dar.

Im Februar erklärte ich mich zusammen mit Maximilian Ullrich, Benedikt Stenzel und Sabrina Spinnler bereit, die Ausrichtung des BDSU Herbstkongresses 2014 in Augsburg als Kernteam zu übernehmen. Im April wurde ich dann einstimmig zum Vorstand Qualitäts- und Wissensmanagement bei JMS gewählt. Im Herbst entwickelte ich dann gemeinsam mit der Stabsstelle IT die Webanwendung für die BDSU Treffenanmeldung, die heute noch so verwendet wird. Lange Rede, kurzer Sinn: Parallel zu Studium und Werkstudentenjob konnte ich in dieser Zeit bei JMS wertvolle Praxiserfahrung sammeln wie sonst nirgends. Die erfolgreiche Ausrichtung des Herbstkongresses im November 2014 war zwar eine enorme Herausforderung mit vielen Höhen und Tiefen, aber am Ende des Tages hat der gesamte Verein davon profitiert.

Auf dem BDSU Frühjahrskongress in Nürnberg wurde ich dann vom BDSU Vorstand mit dem erstmals verliehenen BDSU Award ausgezeichnet. Der Award zeigt, was die Arbeit in einer Studentischen Unternehmensberatung so motivierend macht: Nicht nur kann man Praxiserfahrung für den eigenen Lebenslauf sammeln, sondern die eigene Arbeit wird in einer Form wertgeschätzt, die man oft in traditionellen Unternehmen und Unternehmensberatungen vermisst.

Mit dem Frühjahrskongress 2015 übernahm ich dann auch die Leitung der Stabsstelle IT im BDSU. Die Leitung eines kleinen IT-Teams bereitete mich gut auf die spätere Rolle als Vorstand vor. Ein Jahr darauf wurde ich dann auch auf dem Frühjahrskongress 2016 in Münster zum Vorstand für Finanzen und Recht gewählt – eine enorm spannende Führungserfahrung auf Bundesebene, die ich jedem nur weiterempfehlen kann. Überzeugt hatte mich dazu unter anderem mein langjähriger JMS-Kollege Frederick Moser, der bereits im letzten Inside JMS von seinen Erfahrungen berichtet hat (Inside JMS: Interview mit Frederick Moser).

Zur selben Zeit beendete ich auch mein Studium in Augsburg, um für mein Master-Studium nach Regensburg zu ziehen. Nach dreieinhalb Jahren bei JMS blicke ich zurück auf eine wundervolle Zeit. Neben den geschilderten internen Tätigkeiten hatte ich auch die Gelegenheit, drei externe Projekte für Unternehmen zu absolvieren. Was aber noch viel wichtiger ist: Bei JMS habe ich mir nicht nur ein weitreichendes Netzwerk an Kontakten aufbauen können, sondern auch unzählige Freunde fürs Leben gefunden. Das spannende ist hier auch, dass man mit vielen Leuten aus ganz anderen Studiengängen in Kontakt kommt, denen man sonst wahrscheinlich nie begegnet wäre.

In meiner Zeit als BDSU Vorstand konnte ich viele der bei JMS erworbenen Erfahrungen wieder einsetzen: Sei es bei der Teamarbeit im Vorstand, bei Präsentationen vor dem Plenum mit 400 Personen auf den Treffen oder in der Ressortarbeit. Überall finden sich Parallelen, die so nicht nur im BDSU, sondern auch später im Beruf anwendbar sein werden. Aus diesem Grund bin ich extrem dankbar für meine Zeit bei JMS und die einzigartige Entwicklungsmöglichkeit, die der Verein mir und jedem anderen bietet.

Inside JMS: Interview mit Frederick Moser


5 Fragen an Frederick Moser, JMS-Mitglied und aktueller Vorstand Netzwerk im BDSU

 

Warum hast du dich dazu entschlossen, BDSU Vorstand zu werden?

Gute Frage, die Entscheidung war relativ kurzfristig. Ich hatte glaube ich ein Wochenende Zeit, um mir zu überlegen, ob ich es mache oder nicht. Julia Rumpel (vorheriger Netzwerk Vorstand im BDSU) hat mich angerufen und wir haben eigentlich über inhaltliche Themen gesprochen für den Frühjahrskongress in Münster und dann kam plötzlich am Ende: „Also, der Grund warum ich eigentlich anrufe, hättest du Lust meine Nachfolge zu machen?“ Und dann meinte sie, „einige Leute haben dich empfohlen und könnten sich vorstellen, dass du das machst.“ Und ich war erst mal ziemlich baff. Ich habe sie gebeten, mir ein paar Tage Zeit zu geben. Und als ich dann gesehen habe, dass es finanziell möglich ist und ich ein Urlaubssemester für ein Praktikum bekomme habe, also die Zeit quasi freigeschaufelt habe, dachte ich mir: Hey, das ist so wie bei deinem TA Training oder auch wie zu JMS zu kommen. Da gab es das Angebot etwas zu machen, und solche Chancen um sowas zu erleben, und sich so weiterentwickeln zu können kommen nicht oft. Und ich glaube, man muss zugreifen, wenn die vor der Haustür stehen, sonst ärgert man sich sein Leben lang. Und da ich eh schon in der TA Leitung war, war das dann auch irgendwie ein nächster Schritt. War aber ’ne geile Entscheidung das zu machen, vor allem der Netzwerk Posten, weil man viele Menschen kennenlernt und viel reisen darf, das ist mega spannend.

Was hast du bis jetzt in deiner Amtszeit gelernt?

Zeitmanagement, Selbstmanagement, man muss sehr effizient arbeiten, sehr viel delegieren, man braucht gute Mitarbeiter, weil man sich sonst im Detail verliert. Man darf ja eigentlich nur strategisch arbeiten, weil man sonst nicht mehr hinterherkommt. Das war nochmal sehr interessant auf der Führungsebene, obwohl ich das in der Berufswelt ja auch schon hatte, da gab es viele Parallelen. So ein Vorstandsamt bringt einem später fürs Berufsleben schon sehr, sehr viel.

Wie gehe ich mit Menschen um, wie schätze ich Menschen ein, auf welcher Kommunikationsebene kommuniziere ich mit wem, wer benutzt welche Kommunikationsebenen? Für sowas einfach ein Gespür zu haben, und sowas auch auf Konfliktebene mit der richtigen Kommunikationsform lösen zu können, das ist super spannend und das lernt man auf jeden Fall.

Lieber mal das Telefon in die Hand nehmen ist das Resümee, zehnmal Emails hin und her schreiben hilft einem oft nicht weiter. Das war so ein Punkt, den ich gelernt habe. Dann natürlich mit sehr hoher Arbeitsbelastung umzugehen, was man ja auch hat, wenn man zum Beispiel selbstständig ist, oder Berater. Flexibilität, ich muss sehr flexibel sein. Manchmal weiß ich nicht, in welcher Stadt ich am nächsten Tag bin, da kann alles passieren.

Was ist für dich der BDSU Spirit und wie lebt man ihn?

Ich habe witzigerweise von einigen 1Vs das Feedback bekommen „Freddy ist der BDSU Spirit“. Ich lege extrem viel Wert darauf, vor Ort zu sein und die Leute persönlich kennenzulernen, sich vor allem um die JEs zu kümmern, die mit dem BDSU nichts anfangen können. Hauptsächlich liegt das nämlich daran, dass die nicht wissen, was der BDSU ist, nicht an Treffen teilnehmen und deshalb nicht verstehen, was wir machen, was die Mehrwerte sind und wie man sich weiterentwickeln kann.

Ich habe mich auch viel mit BDSU Traditionen beschäftigt, auch welche Traditionen es in verschiedenen JEs gibt und wie die sich abgleichen. Das sind super witzige Themen, über die man lange mit Leuten diskutieren kann. Die Leute persönlich kennenlernen und ihnen zu zeigen, was wir alle gemeinsam haben. Auch wenn du zum JADE fährst, dann triffst du Leute aus der ganzen Welt, mit denen du aber sofort ein Gesprächsthema findest, weil die auch Bock haben, sich weiterzuentwickeln, selbst Ideen umzusetzen, gierig sind auf Neues. Ich würde sagen, das ist der allgemeine Junior Entrepreneur Spirit und den BDSU verbindet man halt noch mit ein paar besonderen Sachen. Ob das jetzt die Golfbälle sind, die bedruckt werden, bevor der Kongresstermin feststeht, ist die eine Sache, oder ob ich auf einer Studentenparty in Lüneburg bin, wo ich so gut wie niemanden kenne, aber ein Viertel der Leute ihre Flaschen zuhält, da weiß ich dann gleich: Aha, die haben was mit dem BDSU zu tun. Und von den meisten Leuten wird man herzlich aufgenommen, das ist super. Und es ist schön diese große Familie kennenzulernen.

Ich habe auch viel Zeit in regionale Netzwerke investiert, und es ist schön, dass die auch wieder lernen, wie wichtig es ist, sich untereinander auszutauschen, regional oder im gesamten BDSU, und sagen: Hey, wir können wirklich was voneinander lernen. Ein großer Punkt ist bei uns ja auch Individualität, das heißt jeder Standort ist anders, jede JE, aber man trifft so viele Gemeinsamkeiten, das ist einfach schön. Ich glaube, das ist jetzt ein kurzer Abriss von dem Ganzen. Zentralpunkt ist einfach, auf die Treffen zu gehen. Die Leute kennenlernen dort ist das Wichtigste.

Wie hat deine Zeit bei JMS dich auf das BDSU Vorstandsamt vorbereitet oder dich beeinflusst?

Ich komme ja aus einem ganz anderen Bereich, habe vorher schon viel gearbeitet, habe eine Ausbildung gemacht, da hat mich JMS auf jeden Fall auf dieses Studentenleben vorbereitet. Sich darauf einzulassen, und dieser Spirit der da einfach herrscht, das ist ja auch etwas ganz Besonderes. Das wird vielleicht den meisten Leuten, die das hier lesen werden, normal vorkommen, aber das ist es nicht. Das ist etwas Besonderes, ein ganz anderer Lebensstil, eine andere Denkweise, andere Erwartungen die man ans Leben hat.

Ich habe sehr viele Trainings gehalten und gehört, wurde gut ausgebildet, bin jetzt selber Trainer und gebe das auch sehr gern weiter. Dieses ehrenamtliche Arbeiten im Verein, durch das man sich auch selbst weiterentwickelt und die Projekte, bei denen man mit Unternehmen in Kontakt kommt und auch Geld verdient, das ist spannend. Ich wollte nie in der Unternehmensberatung arbeiten, jetzt werde ich da irgendwie doch landen, das hat JMS mit mir angestellt. Ich habe festgestellt, dass ich verdammt gern Trainer bin, auch das habe ich durch JMS mitbekommen. Ich hätte die Trainerausbildung nie gemacht, ich wäre nie TA Leitung geworden im BDSU, ich wäre nie zum BDSU gekommen ohne JMS.

Was möchtest du den neuen Juniors mit auf den Weg geben?

Das Gleiche, was ich auch allen Juniors in Deutschland mitgebe, wenn ich die Schulungen halte. JMS, die JEs und der BDSU, der JADE, das sind alles Netzwerke. Auch wenn es Vereine sind, sind es Netzwerke und das ist auch der große Mehrwert. Du kannst von diesem Netzwerk nur was mitbekommen, wenn du selbst dieses Netzwerk bist. Das heißt, du kommunizierst mit anderen Menschen, nur dann kannst du dich weiterentwickeln, nur dann kannst du dort Mehrwerte rausziehen. Wenn du nicht da bist und das nur irgendwie in deinen Lebenslauf schreibst, dann bringt dir das überhaupt nichts. Du lernst niemanden kennen, du erwirbst keine neuen Kenntnisse, du kannst dich nicht weiterentwickeln. Du musst Zeit investieren, sonst wirst du nichts aus dem Verein rausziehen können. Ich glaube, die Kontakte sind das Coolste, und die Aufgaben, mit denen man sich selbst challenged. Für uns sind die Leute wichtig, die Bock haben da was zu machen und sich engagieren. Die sind ein Teil von uns. Jeder ist Mitglied. Wir sind ein Verein und nicht irgendwie eine hierarchische Struktur auch wenn es einen Vorstand gibt.

 

 

Abkürzungsverzeichnis

BDSU: Bundesverband Deutscher Studentischer Unternehmensberatungen

JMS: Junior Management Spektrum Augsburg

TA: Trainer Akademie (des BDSU)

1V: erster Vorsitzender

JE: Junior Enterprise

JADE: European Confederation of Junior Enterprises

Inside JMS: Unternehmen beraten neben dem Unialltag

Neben dem Unialltag mal eben noch Unternehmen beraten?

Ganz so einfach ist es nicht, ein bisschen Zeitmanagement gehört schon dazu. Wenn man das schafft, dann stehen einem bei JMS Augsburg viele Wege offen.

Mein Name ist Anna Schmidt. Ich bin 20 Jahre alt und studiere im 3. Semester Global Business Management in Augsburg. Seit diesem Semester bin ich Anwärter bei JMS Augsburg e.V. und muss mich während einer sechs monatigen „Ausbildungsphase“ bewähren.

 

Aber was genau ist JMS?

JMS steht für Junior Management Spektrum. Hinter diesem langen Namen verbirgt sich eine studentische Unternehmensberatung.

Studenten aus allen Fachrichtungen setzen hier ihr theoretisches Wissen in die Praxis um und bieten dabei ein breites Leistungsspektrum: Von Strategie-, Marketing-, und Prozessberatungen über Marktanalysen und diverse Angebote im Human Ressources und Controllingbereich.

Dabei garantieren wir unseren Kunden – unabhängig von Branche und Unternehmensgröße – eine konstant hohe Qualität der Leistungen. Diese wird durch ein ausgereiftes Qualitätsmanagement gewährleistet, welches an die Berater von JMS hohe Leistungsansprüche stellt. Die gesamte Arbeit ist dabei nach unseren 5 Kernwerten ausgerichtet: Unternehmerisches Handeln, Wissenstransfer, Weiterbildung, Kreativität und Qualität.

Die Kunden ? Neben kleineren Firmen berät JMS Augsburg e.V. größtenteils mittelständische Unternehmen.

 

Aber warum engagieren solche Firmen Studenten?

Wer bei JMS dabei ist, ist motiviert.

Schlägt man meinen Terminkalender auf, findet man viele orange Markierungen. Orange ist meine Farbe für alles was mit JMS zu tun hat.

Neben der wöchentlichen Mitgliederversammlung finden einige verpflichtende Schulungen statt. Denn nur so kann der nötige Wissenstransfer und damit die versprochene Qualität der Beratung gewährleistet werden.

Dazu kommen einige freiwillige Workshops und Schulungen von Unternehmen, die uns unterstützen, und nicht zu vergessen die Vereinsprojekte. Diese Projekte können sowohl interne als auch externe Arbeiten sein und ermöglichen die tatsächliche Umsetzung der Theorie in die Praxis.

 

Viele Termine und viel Arbeit also ?

Eigentlich nicht.

Man muss sich schon etwas Zeit nehmen, aber alle diese Termine bestehen nicht zu 100% nur aus Arbeit. Immerhin ist JMS immer noch einfach eine Gruppe Studenten. Studenten aller Fachrichtungen, die gemeinsam etwas unternehmen und neben der Uni auch das Leben genießen möchten. Nach jeder Montagssitzung bietet sich die Möglichkeit gemeinsam auf ein Getränk zu Mr. Onions oder ins Unikum zu gehen.

Wenn ich inzwischen über den Campus laufe, kenne ich so viel mehr Menschen. Bei Fragen zu egal welchen Themen findet sich unter den JMS Mitgliedern immer der richtige Ansprechpartner und einige davon zähle ich inzwischen auch zu meinen richtigen Freunden.

Networking im großen Stile also denn auch die Alumni, also ehemalige Mitglieder von JMS, und diverse Firmenvertreter sind bei Schulungen und Vereinsevents natürlich vertreten.

Zudem bekommt man als Junior ein erfahrenes Mitglied als Senior zugeteilt. Hat also einen Ansprechpartner bei Fragen und Problemen, erhält Feedback dazu wie man sich selbst verhält und im Verein wahrgenommen wird und kann von den Erfahrungen des Seniors profitieren.

Auch die generelle Praxiserfahrung sollte nicht unterschätzt werden.

Zum einen durch die Schulungen aber auch über Projekte besteht die Möglichkeit Erfahrung zu sammeln.

So führe ich z.B. zur Zeit zusammen mit zwei anderen Juniors sowie zwei erfahrenen Mitgliedern ein internes Projekt durch und kann damit erste Projekterfahrung sammeln. Auch externe Projekte darf ich zusammen mit erfahren Mitgliedern durchführen.

Dabei musste ich bereits feststellen, dass die Umsetzung der Theorie in die Praxis z.B. bei der Erstellung eines Plans zur Strukturierung unseres Projektes einen auch gerne mal 3 Stunden kosten kann, trotz zusätzlicher Vorbereitung durch meine aktuelle Projektmanagementvorlesung.

Aber auch bei solchen Themen gilt: Übung macht den Meister. Und hilft Zeit zu sparen.

Vorausgesetzt man geht mit einer offenen Haltung die Arbeit an, lässt sich von vielen Terminen nicht abschrecken und hat Spaß daran neue Leute und deren Erfahrungen kennen zu lernen.

 

Anna Schmidt

26 Gründe zu Feiern: 25 Jahre JMS + 1 neuer Kurator

Schon in der Steinzeit gab es Menschen, die mehr wollten, darauf verwies der 1. Vorsitzende Dominik Buss angesichts des 25-jährigen Jubiläums von JMS Augsburg e.V. bei seiner Begrüßungsrede. Bereits im Jahre 1990 waren sieben Studenten auf der Suche nach mehr. Sie wollten mehr als nur an der Universität Tag für Tag Theorie zu lernen. Sie wollten etwas Neues – die erlernten Methoden bereits während ihres Studiums in die Praxis umzusetzen.

Gegründet von diesen sieben jungen studentischen Unternehmensberatern entstand das Junior Management Spektrum (JMS) Augsburg e.V. – eine der ersten Studentischen Unternehmensberatungen in Deutschland.  Umso erfreulicher war es, dass die Gründungsmitglieder am 24.10.2015 auf der Jubiläumsfeier vertreten waren und für die jüngeren Mitglieder die Geschichte wieder aufrollten.

Aber für welche Werte steht JMS? Was ist das Alleinstellungsmerkmal von JMS und warum sollten sich potenzielle Kunden für JMS Augsburg e.V. entscheiden?Diese Fragen wurden im Laufe des Abends anhand eines Aus-und Rückblicks vom 1. Vorsitzenden Dominik Buss in einer Präsentation beantwortet. „Die differenzierte Herangehensweise an jedes einzelne Projekt unterscheidet uns von hauptberuflichen Beratern“, sagt Dominik Buss. „Es gibt nicht diese eine Standardlösung. Auf Basis von wissenschaftlichen Erkenntnissen und Best-Practice Ansätzen können individuelle Lösungen für neue Problemstellungen erarbeitet werden“, erklärt Buss weiter.

Dass JMS Augsburg e.V. längst bei vielen bekannten Unternehmen anerkannt ist zeigt sich auch an einer weiteren Überraschung des Jubiläums – NTT DATA hat mit der Übergabe eines symbolischen, überdimensionierten Geschenkpakets die Kooperation zwischen der IT-Beratung und JMS bekanntgegeben. „Die Überraschung wurde bewusst drei Wochen lang geheim gehalten um die Kooperation auf dem Jubiläum präsentieren zu können“, zeigt sich der 1.Vorsitzende von der Idee erfreut.

Mit derzeit 53 aktiven Mitgliedern aus unterschiedlichen Studienrichtungen mit ausgeprägten Kenntnissen in diversen Studienschwerpunkten sowie acht aktiven Kooperationspartnern und Kuratoren blickt JMS Augsburg e.V. optimistisch und gut aufgestellt auf die kommenden 25 Jahre.

 

 

Herzlich willkommen bei JMS Augsburg e.V. – studentische Unternehmensberatung

Ich freue mich darauf, Sie bei JMS Augsburg e.V. begrüßen zu dürfen.

Unsere studentischen Berater bilden ein Team von hoch motivierten und qualifizierten Studierenden aus den unterschiedlichsten Fachrichtungen, die Ihnen ihr Wissen und ihr Engagement für die verschiedensten Bereiche zur Verfügung stellen.

Haben Sie individuelle Bedürfnisse und Wünsche?

Wir haben uns in 25 Jahren durch eine Vielzahl von Projekten durch höchste Professionalität und zufriedener Kunden ausgezeichnet.

Lassen Sie sich von der Idee der studentischen Unternehmensberatung begeistern.

Wir freuen uns darauf, Sie kennen zu lernen.

info@jms-augsburg.de

Mit besten Grüßen
Maximilian Scholze

Generation Y – Ein Projekt von JMS Augsburg e.V. und dem Zentrum für Weiterbildung und Wissenstransfer

Nach knapp einem halben Jahr Projektarbeit sind wir nun stolz die Ergebnisse aus der Zusammenarbeit zwischen JMS Augsburg e.V. und dem ZWW (Zentrum für Weiterbildung und Wissenstransfer) der Universität Augsburg zum Thema Generation Y bekannt geben zu dürfen.

Abschluss und zugleich Auftakt der Studie zur Generation Y, welche das Thema der Zusammenarbeit war, war die gemeinsame Veranstaltung am 03.03.2015 im SGL  Carbonum der Universität Augsburg mit knapp 50 anwesenden Unternehmensvertretern der Region Augsburg-Aichach-Friedberg.

Die Umfrage wurde im Zeitraum von Oktober 2014 bis Dezember 2014 für die Teilnehmer freigeschalten. Befragt wurden Studenten der Universität Augsburg und der Fachhochschule Augsburg, sowie Unternehmen aus dem Wirtschaftsraum Augsburg (A³-Region: Augsburg-Aichach-Friedberg).

Eingegangen wurde im Rahmen der Studie auf die Wünsche und Vorstellungen der Generation Y, sowie ihre momentane Sicht auf die Arbeitswelt und welche Kriterien für die Arbeitgeberwahl entscheidend sind. Die Unternehmen auf der anderen Seite wurden nach ihrer Einschätzung zum Umgang und der Bekanntheit der Vorstellungen und Wünsche der Generation Y befragt. Beide Perspektiven wurden im Anschluss ausgewertet und an geeigneten Stellen gegenüber gestellt.

Allen interessierten Unternehmen stellen wir sehr gerne die Ergebnisse zu unserer Befragung über die Generation Y in einem persönlichen Termin vor.

An dieser Stelle möchten wir uns bei den zahlreichen Teilnehmern an unserer Umfrage bedanken und freuen uns auf viele spannende Projekte mit Ihnen.

Der Herbstkongress 2014 im Rückblick

Vom 20. – 23.11.2014 fanden sich 350 studentische Berater bei uns im schönen Augsburg ein. Innerhalb von vier Tagen erwartete sie ein umfangreiches Rahmenprogramm von Unternehmensworkshops über eine Firmenkontaktmesse bis hin zu drei abwechslungsreichen Abendveranstaltungen. Ein Kurzüberblick findet sich in der Sendung des ARD alpha-Kanals.

Nach Ankunft und Check-In wurden am Donnerstag verschiedene Themen aus dem Dachverband präsentiert. Unter anderem wurde über die Aufnahme des Neumitglieds UNICONSULT Kiel erfolgreich abgestimmt.
Nachdem noch die beiden Unternehmen PwC und Assure Consulting die Gelegenheit hatten, sich vor versammeltem Plenum zu präsentieren endete der Tag bei schwäbischem Essen und Bier in der Augsburger Kälberhalle.

Freitags mussten die studentischen Berater bereits früh wieder aus den Federn, denn die Unternehmen warteten bereits. In 14 spannenden Workshops mit 12 verschiedenen Unternehmen hatten Studenten und Unternehmen die Gelegenheit, sich gegenseitig näher kennenzulernen und über Themen aus der Praxis zu diskutieren. Im Anschluss daran fand die Firmenkontaktmesse im Augsburger Kongress am Park statt, wo sich insgesamt 23 Unternehmen aus den verschiedensten Bereichen der Beratungsbranche präsentierten. Zu den Highlights gehörte eine Spendenaktion in Zusammenarbeit mit UNICEF, bei der über 400€ für einen guten Zweck gesammelt werden konnten. Die Überreichung des Schecks an UNICEF fand dann auch wenige Stunden später im Rahmen des Galadinners im Ballsaal des Kongresszentrums statt. Bei diesem wurde der Tag dann auch feierlich abgeschlossen.

Der Samstag bestand aus verschiedenen Tagesevents, bei denen die Teilnehmer unter anderem die Gelegenheit hatten, Augsburg näher kennenzulernen oder auch an ihren kulinarischen Fertigkeiten zu feilen bei Events mit ZEB und NTTData. Ab 19 Uhr tauschten sich die Mitglieder der verschiedenen studentischen Beratungen noch über gemeinsame Themen wie Projektakquise und Mitgliederaufnahme aus, bevor der Abend in der P3 Colour Night gipfelte.

Am letzten Tag, dem Sonntag, wurden noch einmal im Plenum verschiedene interne Themen besprochen. Zum Abschluss ehrte der BDSU Vorstand die über 80 Helfer und stellte die Ausrichter der kommenden Treffen im Januar und März vor.

JMS bedankt sich bei allen Unternehmen, Teilnehmern und Helfern für dieses großartige Event und freut sich auf den nächsten Kongress in Augsburg!

Generation Y Umfrage

Wir sind die Neuen!

Die „Generation Y“ verändert die Arbeitswelt

Aufruf zur Teilnahme:

Momentan führen wir gemeinsam mit dem ZWW (Zentrum für Weiterbildung und Wissenstransfer) der Universität Augsburg eine Online-Befragung durch, welche sich an Unternehmen und Studenten der A³-Region richtet. Die 10-minütige Umfrage beschäftigt sich mit den Einschätzungen, Beurteilungen und Wünschen der von 1977-1998 geborenen „Generation Y“, sowie der Einschätzung der Unternehmen in Bezug auf den Umgang mit dieser Generation.

Die Ergebnisse beider Teilnehmergruppen werden anschließend gegenübergestellt, um den Unternehmen Richtwerte für das Gewinnen und Binden von jungen Fach- und Führungskräften und die künftige Ausrichtung ihrer Führungs-, Kommunikations- und Entscheidungskultur zu geben.

Die Erhebung erfolgt anonym. Alle Teilnehmer erhalten auf Wunsch eine Auswertung der Antworten, sofern die Kontaktdaten hinterlassen werden. Selbstverständlich werden die Kontaktdaten vertraulich und getrennt von den Antworten erfasst.

Zu gewinnen gibt es außerdem für fünf der teilnehmenden Unternehmen ein eintägiges Seminar „Die Generation Y verändert die Führung“ für bis zu sechs Mitarbeiter pro Unternehmen. Und für die Studenten 10 Seminarplätze „Erfolgreich Präsentieren“, inklusive BPS-Persönlichkeitstest.

 

Deshalb mitmachen, auf Wunsch Auswertung erhalten und mit etwas Glück gewinnen –
vom 15.10. bis 12.12.14 über folgende Links teilnehmen:

https://www.soscisurvey.de/generation-y-unternehmen/ (Unternehmen)

https://www.soscisurvey.de/generation_y_studenten/ (Studenten)