Sommer-Bewerbungsphase bei JMS Augsburg

In diesem Jahr startet JMS Augsburg neben der Bewerbungsphase im Wintersemester auch zum ersten mal eine zweite Anwärterphase für interessierte Studenten im Sommersemester.
Unsere Mentorensprecherin Gina Lauter, die verantwortlich für die Organisation des 6-monatigen Ausbildungsprogramms ist, hat hierzu ein paar Fragen beantwortet.

 

Warum hat sich JMS Augsburg erstmals für eine zweite Anwärterphase entschieden?

Da wir bei JMS mit einem ständig durch Veränderungen geprägten Arbeitsumfeld konfrontiert sind und deshalb im letzten Jahr einige neue Beratungsprodukte ausgearbeitet haben, suchen wir gerade jetzt motivierte Anwärter, die diese Entwicklung weiter vorantreiben. Durch die Vielzahl an großen Projekten, die bei uns in den kommenden Jahren anstehen, sind wir auf tatkräftige Unterstützung angewiesen. Mit einer zweiten Anwärterphase erhoffen wir uns, unsere Stellung unter den Top3 der studentischen Beratungen im BDSU, unserem deutschlandweiten Dachverband, weiter auszubauen.

Welche Vorteile bringt eine zweite Anwärterphase mit sich?

Unseren Mitgliedern gibt eine zweite Anwärterphase die Möglichkeit, sich intensiver an der Weiterbildung Anderer zu beteiligen und unsere Schulungen weiter auf einem qualitativ ausgezeichneten Niveau zu halten.

Für Anwärter ergibt sich daraus, dass es nicht wie sonst nur einmal im Jahr möglich ist, sich bei uns zu bewerben.
Erstsemester, die sich diesen Schritt vielleicht letztes Jahr noch nicht zugetraut haben oder denen eine Bewerbung aus anderen Gründen nicht möglich war, erhalten dadurch eine zweite Chance.
Aber auch höheren Bachelor-Semestern oder Studierenden am Anfang des Masters kommt diese zusätzliche Bewerbungsphase zugute, da sie keine wertvolle Zeit verlieren.
Die Chance, sich ein unglaublich großes Netzwerk aufbauen zu können, Projekterfahrung zu sammeln und das eigene Profil mit hochwertigen Referenzen zu schärfen, würde ich in keinem Fall nach hinten verschieben, sondern sofort nutzen.

Wie organisiert JMS diese?

Wie gerade angesprochen, halten wir für unsere Anwärter einige spannende Schulungen und Workshops, in denen zum Beispiel Grundtechniken des Projektmanagements vermittelt werden. In einem Anwärter-Projekt darf jeder Bewerber dann seine erlernten Fähigkeiten ausprobieren und mit unseren erfahrenen Mitgliedern zusammen an den eigenen Präsentationsfähigkeiten arbeiten.
Die Struktur unseres Vereins ermöglicht es zusätzlich, schon von Beginn an in unsere Prozesse einzusteigen und mit Studierenden aller Fachrichtungen in Kontakt zu kommen.

Auf was können sich die zukünftigen Anwärter freuen? 

Auf viele Möglichkeiten, sich selbst auszuprobieren und an neuen Herausforderungen zu wachsen. Wir bei JMS führen spannende Projekte mit Unternehmen in der Region Augsburg und darüber hinaus durch.
So haben wir zum Beispiel im letzten Jahr für die Hilti Deutschland AG ein Öffnungszeitenmodell für Hilti-Stores neugestaltet, eine Markt- und Wettbewerbsanalyse bei UPM durchgeführt und die Website der Deutschen statistischen Gesellschaft optimiert.
Wer sich den externen Fokus noch nicht zutraut, der kann sich in internen Projekten mit Themen wie Hochschulmarketing oder Finanzen und Controlling ausprobieren. Flache Hierarchien innerhalb des Vereins ermöglichen es auch schon unseren Anwärtern, direkte Kommunikation mit dem Vorstand zu führen und mit hoch motivierten Mitgliedern auf Augenhöhe zu arbeiten.

Hast du einen Tipp für unsere zukünftigen Bewerber?

Wichtig ist uns bei einer Bewerbung, dass die Motivation des Anwärters erkennbar wird. Vielleicht habt Ihr schon konkrete Vorstellungen, in welchem Bereich Ihr Euch bei uns einbringen wollt oder Themen, die Euch besonders liegen.
Man muss auch kein wirtschaftliches Fach studieren, um bei uns mitzumachen, denn wir sind der Meinung, dass sich jeder mit seinen Stärken auf verschiedene Weisen einbringen kann.

Wenn Ihr also bereit seid, den nächsten Schritt auf Eurer Karriereleiter zu gehen, dann bewerbt Euch am besten noch heute bei uns!

 

 

Pro Bono Projekt mit dem Deutschen Kinderschutzbund Augsburg e.V.

Auch dieses Jahr führt JMS Augsburg wieder ein Pro Bono Projekt durch!
Die Projektmitglieder Alexander Krüger, Mehmet Halim und Paul Schynoll berichten über ihre Erfahrungen und die Veränderungen des Projektverlaufes durch die aktuelle Corona Pandemie.

 

Um was geht es in eurem Projekt und wie war der Ablauf geplant?

Die ursprüngliche Idee des Pro Bono Projektes war auch dieses Jahr, eine soziale Einrichtung im Raum Augsburg durch eine kostenlose Beratungsleistung, zu unterstützen. Nach einer ausgiebigen und sorgfältigen Akquise-Phase ist eine Projektpartnerschaft mit dem Deutschen Kinderschutzbund e.V. in Augsburg zustande gekommen, um diesen bei seinem Sponsorenmanagement zu unterstützen.

Recherche und Analyse der bestehenden IT-Infrastruktur und das Stakeholder-Management des Augsburger Kinderschutzbundes waren die Grundbausteine für eine Vorauswahl an Softwarelösungen, welche eine datenschutzgerechte und moderne Verwaltung der Sponsoren ermöglicht. Die nächsten Schritte wären die Implementierung besagter Lösung, zusammen mit einer Schulung über Sponsoreneinbindung und -marketing gewesen.

Wären die nächsten Schritte gewesen? Das heißt die Corona-Pandemie hat das Projekt beeinträchtigt?

Die Implementierung eines IT-Systems sowie die Schulung zum System und die Präsentation von Handlungsempfehlungen zur Sponsoreneinbindung hätten vor Ort, im Büro des Augsburger Kinderschutzbundes, stattgefunden. Aufgrund der aktuellen Corona Pandemie und vor allem der Ausgangssperren, ist es leider nicht mehr möglich gewesen, die Implementierung unter den bestehenden Sicherheitsvorschriften durchzuführen.
Durch offene Kommunikation im Team und mit dem Augsburger Kinderschutzbund war es uns aber möglich, das Projekt umzustrukturieren.

Wie führt ihr das Projekt unter den gegebenen Umständen konkret weiter?

Wir haben uns letztendlich dazu entschlossen, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kinderschutzbundes Augsburg im Bereich Marketing und Sponsorengewinnung digital zu schulen. Denn gerade die Corona-Krise und die damit verbundenen Spendenrückgänge zeigen, wie wichtig diese Themen für gemeinnützige Organisationen sind. Wir bereiten Materialien zum Self-Learning vor und passen unseren Maßnahmenkatalog an die aktuelle Situation an. Somit können wir dem Kinderschutzbund langfristig einen größeren Benefit bieten.

Was habt ihr beim Umgang mit dieser Thematik gelernt?

Es heißt: „Nichts ist so beständig wie die Lageänderung“. Wichtig war eine schnelle und offene Kommunikation im Team, wie wir unter diesen Umständen weiterverfahren wollen. Wir haben gelernt, wie wichtig es ist, agil und offen zu bleiben. Wir sind als Team (digital) noch enger zusammengerückt, haben Aufgaben umverteilt und neu strukturiert.
Auch den Kontakt zum Kunden zu halten, ist in dieser Zeit von hoher Bedeutung. Da der Kinderschutzbund durch die aktuelle Situation natürlich ebenfalls vor großen Herausforderungen steht, liegt es in unserer Verantwortung, immer wieder auf uns aufmerksam zu machen, ohne dabei zu aufdringlich zu werden. Trotz den aktuellen Umständen blicken wir deswegen positiv auf unseren derzeitigen Projektverlauf und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit!