Mentorenprogramm – Eine große Chance

In einem der regionalen Netzwerke von JMS wurde ein Mentorenprogramm ins Leben gerufen, das CEOs oder Personalchefs regionaler Unternehmen mit Studierenden für einen Zeitraum von sechs Monaten zusammenbringt.
Einige JMSler nutzten ihre Chance und ergatterten sich über das Netzwerk „Talente für die Region“ einen Mentor. Im Rahmen mehrerer Treffen nahm sich dieser Zeit, mit seinem Schützling Erfahrungen und wertvolle Tipps auszutauschen und innovativen Input zu bekommen.
Eine einzigartige Möglichkeit, Kontakte in die Welt der Unternehmer zu knüpfen.
Unser JMS-Mitglied Leon Gärtner war Teil dieses Programms und berichtet von seinen Erfahrungen:

„Mein Mentor war der Geschäftsführer der HILTI Deutschland AG, Dr. Jens Reiners. Zu Beginn fragte ich mich, wie diese Mentorenschaft wohl ablaufen würde. Welcher Geschäftsführer eines milliarden-schweren Unternehmens hätte schon die Zeit, sich mit einem Studenten über mehrere Monate hinweg persönlich zu treffen?

Im Rahmen der ersten Treffen lernten wir uns zunächst besser kennen und definierten Ziele, die wir beide erreichen wollten: Jens interessierte dabei vor allem, was meine Generation als kommende Arbeitnehmer am meisten motiviert und wie sich die heutige Art des Managements bzw. die Führung von Mitarbeitern darauf einstellen muss.
Spannend für mich war dabei, dass wir alle Themen anhand realer Situationen bei Hilti diskutiert haben. Ich hatte immer das Gefühl, dass meine unvoreingenommene Perspektive für Jens von Bedeutung war und dass ihm meine Sicht auf die Dinge einen echten Mehrwert bieten konnte.
Meine persönlichen Ziele für das Mentorenprogramm waren zum einen, mich persönlich weiterzuentwickeln und die Möglichkeiten eines Hilti-Auslandspraktikums auszuloten und zum anderen, das Unternehmen noch besser von innen kennenzulernen.

So kam die Idee auf, die Beratungskompetenz von JMS mit aktuellen Fragestellungen bei Hilti zu verbinden – also projektbasiert zusammenzuarbeiten. Nachdem die Projektteams gebildet und die Angebote erfolgreich gepitcht waren, sind daraus zwei Projekte entstanden: Eine deutschlandweite Optimierung der Öffnungszeiten von Hilti-Stores, sowie eine Prozesseffizienzanalyse der IT-Anwendungen im operativen Tagesgeschäft.

Beim Öffnungszeitenprojekt durfte ich selbst mitwirken, wodurch ich in einer relativ kurzen Zeitspanne mit sehr vielen verschiedenen Ansprechpartnern zusammenarbeiten und dabei einen tiefen Einblick in interne Strategien, Entwicklungen und Innovationen erfahren durfte.
Auch die weiteren Treffen mit Jens waren eine volle Bereicherung und meine Entscheidung steht fest:
Nächstes Jahr werde ich bei Hilti ein Auslandspraktikum absolvieren, bei welchem ich mich im internationalen Umfeld mit Industrie 4.0-Themen beschäftigen werde.

Insgesamt betrachtet kann ich solch ein Programm jedem nur empfehlen. Es hilft einem ausschlaggebend für die persönliche Entscheidung, in welche Rolle man später zum Festeinstieg schlüpfen möchte und welches Unternehmen in Bezug auf Arbeitsklima, Innovationswille und Hierarchiestruktur am besten zu einem passt.“