Ein Praktikum bei PwC

 

Mein Name ist Cora, ich studiere im 5. Semester Global Business Management an der Uni Augsburg.

Ende Mai diesen Jahres hat es mich für ein Praktikum bei PwC in den Norden Deutschlands verschlagen und ich wohne noch bis Ende Oktober im schönen und diesen Sommer tatsächlich sonnigen Hamburg.

PwC habe ich 2017 bei meinem ersten externen Projekt mit JMS kennen gelernt. Damals waren wir mit unserem Projektteam bei einem Finanzdienstleister in Stuttgart auf einem größeren Projekt. Neben uns war auch PwC dort vertreten und ich hatte die Möglichkeit, einige Berater kennenzulernen. Ich habe damals bereits einiges vom „PwC-Alltag“ und dem Unternehmen mitbekommen und war seitdem sehr angetan von der Idee, dort einmal ein Praktikum zu machen oder zu arbeiten.

Die PricewaterhouseCoopers GmbH (kurz PwC) ist in den Bereichen Wirtschaftsprüfung (Assurance), Steuer- und Rechtsberatung (Tax &Legal) und Unternehmensberatung (Advisory) tätig. Die PwC ist in Deutschland an 21 Standorten vertreten, weltweit an 736 Standorten und führend im deutschen Markt.
Ich selbst absolvierte mein Praktikum im Bereich Advisory und fokussierte mich dabei auf Financial Services. Hier arbeiten Kollegen, die sich mit Banken, Versicherungen, Kapitalanlagegesellschaften und der Immobilienwirtschaft auskennen. Ich für meinen Teil bin in einer Bank gelandet, wobei man zum Zeitpunkt meines Praktikumsbeginns noch „zwei Banken“ sagen muss: Ich durfte nämlich bei einer „Post Merger Integration“, also der Integration einheitlicher Prozesse nach einer Fusion, dabei sein.

Mein Alltag unterschied sich nicht von dem eines Consultants. Von Montag bis Donnerstag war ich beim Kunden vor Ort und arbeitete hier mit etwa 25 anderen Beratern von PwC, die den verschiedensten Karrierestufen und fachlichen Bereichen angehören. Das war besonders spannend für mich, da ich die verschiedensten Erfahrungen mitbekommen habe und irgendwer immer eine Antwort auf meine Fragen hatte. Besonders schön war für mich, dass ich eigene Aufgaben und Verantwortlichkeiten übertragen bekommen habe.

Zu meinen Aufgaben gehörten z.B. die Organisation des wöchentlichen bereichsübergreifenden Meetings, bei welchem sich alle Teilbereiche über die neuesten Entwicklungen austauschen.
Hierfür bereitete ich im Vorfeld die Präsentation in PowerPoint vor, wozu ich mich mit den anderen Beratern und dem Kunden abstimmen musste.
Generell bedeutet die Arbeit bei einem solchen Projekt besonders viel Abstimmung und immer „up to date“ sein, weshalb ich natürlich auch fachlich einiges über Banken gelernt habe.

Als Sonderaufgabe durfte ich ein Tool erstellen, welches Plan- und Ist-Arbeitszeiten der einzelnen Mitarbeiter erfasst und anschließend auch zum Budgetcontrolling verwendet werden kann.
Außerdem haben wir während meiner Zeit auf dem Projekt mit der „Re-Planung“ für die zukünftigen Projektetappen begonnen. Da sich im Laufe jedes Projekts neue Aspekte ergeben, muss jeder Teilbereich alle Ressourcen und Meilensteine nach einer gewissen Zeit noch einmal durchplanen.
Das ist aufgrund der Projektgröße eine komplexe Aufgabe und es muss stets validiert werden, ob man die Re-Planung mit allen Vorstellungen von Kundenseite vereinbaren kann und eine Leistbarkeit gesichert ist.

Freitags arbeiten die meisten Berater nicht beim Kunden vor Ort, sondern im „Office“, also im Büro des jeweiligen PwC-Standorts, dem sie angehören. Hier wird dann die Arbeitswoche nachbereitet, interne Aufgaben erledigt oder die nächste Woche beim Kunden vorbereitet.

Für mich war es sehr angenehm, in Hamburg zu leben. Die Stadt hat richtig was zu bieten und ich konnte jedes Wochenende etwas anderes unternehmen.
Dass ich in dieser schönen Stadt auf diesem spannenden Projekt gelandet bin, habe ich JMS zu verdanken. Durch die Kontakte, die ich bei JMS aufbauen konnte, war es für mich einfach, einen Praktikumsplatz zu bekommen, bei dem ich auch beim Kunden vor Ort bin, was nicht selbstverständlich ist.

Die Arbeit bei JMS hat sich in meinem Praktikum auch in vielen Bereichen bezahlt gemacht. Zum einen waren mir viele Begrifflichkeiten aus dem Bereich des Projektmanagements schon vertraut, ebenso der Umgang mit Kunden. Zum anderen hat mir besonders mein Vorstandsamt (Finanzen & Controlling) den Umgang mit Präsentationsgestaltung geschult, gleiches gilt auch für Excel.
Neben diesen praktischen Vorerfahrungen war es mir auch möglich, Erwartungshaltungen richtig abschätzen zu können und die relevanten Informationen für bestimmte Arbeitsschritte zielgerichtet herauszufiltern. Dies sind alles Kompetenzen, welche ich durch das projektbasierte Arbeiten bei JMS lernen konnte.

Insgesamt war das Praktikum für mich eine sehr lehrreiche Zeit. Einerseits habe ich viel „Handwerkszeug“ gelernt, andererseits konnte ich den Alltag eines Consultants bei PwC erleben. Zusätzlich – und das hatte ich gar nicht erwartet – habe ich bereits jetzt Freundschaften mit Kollegen geschlossen und mich menschlich im Team sehr aufgehoben gefühlt.

Ich habe die Zeit als Praktikantin bei PwC als sehr positiv empfunden, die Arbeit im Projekt sagt mir absolut zu und am liebsten wäre ich direkt dortgeblieben, würde das Studium nicht warten.
Es wird sicher nicht das letzte Mal gewesen sein, dass ich PwC auf meinem Weg kreuze und ich freue mich schon auf das nächste Mal.