IGENIUM – Eine Gründergeschichte

Eines sei vorweg gesagt, die Geschichte hat gerade erst begonnen.
Drei ehemalige JMS-Mitglieder stellen sich gemeinsam der Herausforderung, die Persönlichkeitsentwicklung von jungen Abiturienten und Abiturientinnen zu fördern.
Die folgenden Fragen und Antworten erzählen von Benedikt, Sven und Dominik, die ein eigenes Unternehmen gegründet haben.
Ein Interview mit Co-Founder Dominik Buss.

Wie heißt euer Unternehmen und was bietet ihr an?

Unser Unternehmen heißt IGENIUM. Es ist eine Wortschöpfung aus den Wörtern Persönlichkeit (lateinisch ingenium) und Genie (lateinisch genius). Die Namensfindung war recht amüsant. Bene, unser IT-ler, wollte ein lateinisches, möglichst kurzes Wort, welches sich gut anhört und leicht bei Google gefunden werden kann. So kam es, dass wir lateinische Begriffe suchten und diese wild aneinander reihten. Ein bisschen wie Bingo, aber am Ende waren wir zufrieden.

Igenium hat es sich zur Aufgabe gemacht, ehrgeizige, motivierte und talentierte Abiturient/innen auf ihre individuellen Karrieren vorzubereiten, indem wir sie dabei unterstützen, ihre Persönlichkeit weiterzuentwickeln. Gemäß der sich laufend verändernden Ansprüche an die zukünftigen Führungs- und Expertenpersönlichkeiten wurde das „Beyond Year“ von uns konzipiert.

Das Beyond Year ist ein exklusives, zahlungspflichtiges, zehnmonatiges Programm, welches man in einem Gap Year zwischen Abitur und Studium nach erfolgreicher Bewerbung absolvieren kann. Die Ziele sind, dass sich die Teilnehmer innerhalb dieser Zeit enorm weiterentwickeln, Kulturen und Gesellschaften besser verstehen, wichtige karrieretechnische Fähigkeiten erlernen und herausfinden, wohin ihr Weg geht. Die Bestandteile sind Schulungen, Praktika, soziale Projekte, Reisen in verschiedene Länder und die Aufnahme in unser einzigartiges Netzwerk.

Wie seid ihr auf diese Idee gekommen?

Wir haben verschiedene Methoden angewandt, um insgesamt ca. 100 Ideen zu sammeln. Beispielsweise stellten wir uns anfangs einmal die Frage, was wir ändern würden, wenn wir die Macht eines Diktators hätten. So wurden auch Überlegungen angeregt, die etwas ausgefallener waren und ein kreativer Denkprozess gefördert.
Wir haben die Vorschläge dann mit Punktesystemen gegliedert und durch unterschiedlich gewichtete Kriterien eingegrenzt.
Mit der Hilfe von Canvas-Modellen und Interviews sind wir schließlich beim GAP YEAR (ursprünglicher Name) gelandet.

Warum wolltet ihr etwas Eigenes gründen, was war eure Motivation?

Im Grunde wollten wir uns selbst herausfordern und etwas Neues aufbauen, da jetzt der richtige Zeitpunkt dafür ist. Wir alle hatten diesen Drang und wollten uns später nicht vorwerfen, es nicht probiert zu haben. Des Weiteren haben wir alle bereits Erfahrungen in der Beratung und bei Konzernen gesammelt. Die dort fehlende Dynamik war ein Ansporn, über eigene Wege mehr Handlungsschnelligkeit zu erzielen.

Wie lange gibt es das Ganze schon?

Die Idee ist im Januar 2018 entstanden und die Arbeit hat im Februar begonnen.
Den Startschuss hat Sven gegeben, der sein Jahr 2018 wie immer Monate im Voraus planen wollte. Er hatte im Januar noch frei und fragte, ob wir Lust hätten, uns einen Monat zu treffen, um eine Geschäftsidee zu entwickeln. So kam es, dass sich jeder bereits im Voraus den Januar frei genommen hatte.

Wie lange hat die Ausarbeitung von der ersten Idee bis zum fertigen Konzept gedauert?

Die Idee entstand relativ schnell aber wir mussten feststellen, dass sich so ein Konzept nicht in ein paar Tagen schreibt und fertigstellen lässt. Das Konzept war und ist einem ständigen Entwicklungsprozess unterworfen. Durch Gespräche mit Unternehmen, sozialen Partnern, Schülern und Vertrauten gab es verschiedene Anregungen, die wir noch nicht bedacht hatten und im Nachhinein anpassen mussten. Man kann aber sagen, dass unser Grundgerüst seit Ende April 2018 steht.

Was habt ihr bei JMS gelernt, das euch bei der Gründung geholfen hat? 

JMS hat uns enorm bei der Gründung geholfen. Als ehemalige Vorstände haben wir sehr viel Wissen mitgenommen und zusätzlich von externen Projekten und unserem Netzwerk profitiert. Sven hat beispielsweise ein Projekt im strategischen Bereich geleitet und dieses Wissen bei der Konzepterstellung eingebracht. Bene ist als IT-ler unersetzlich und hat bei JMS zusätzliche Erfahrungen in Prozessen gesammelt, die uns heute enorm weiterbringen. Ich selbst habe als Vorstand die aktuellen Kuratoren von JMS gewonnen und kann so Erfahrungen für die Gewinnung von Kooperationspartnern einbringen.
Wir alle können jedem nur empfehlen, das eigene Wissen bei JMS zu erweitern und ein Netzwerk aufzubauen! Am meisten lernt man, wenn man sich selbst herausfordert und die „Spielwiese“ JMS nutzt!

Welche Vorteile habt ihr aus der Verbundenheit zu JMS gezogen?

Das Netzwerk von JMS ist vermutlich unser größter Vorteil. Wir haben zu Beginn natürlich Freunde und Geschäftspartner aus verschiedenen Branchen befragen können, die uns bereits aus der JMS-Zeit kannten. Dieses ehrliche Feedback hat IGENIUM sehr viel weitergeholfen und wir bedanken uns recht herzlich für diese Unterstützung.

Was sind eure bisherigen Erfolge?

Wir haben unsere Webseite erfolgreich veröffentlicht und das Beyond Year fertiggestellt. Des Weiteren haben wir bereits einen Partner gewonnen, der demnächst veröffentlicht wird. Weitere Partner werden folgen. Durch Interviews konnten wir schon künftige Abiturienten als Kunden für das kommende Jahr 2019 gewinnen.

Blick in die Zukunft

Im August steht erstmal Urlaub an und ab September starten wir in die Vorbereitungsphase für den Beyond Year Jahrgang 2019. Bis dahin sollen weitere Partner und Förderer bekannt werden, mit denen wir bereits in Kontakt stehen.