Inside JMS: Consulting im Hoodie

Dominic Messner ist aus dem Alltag bei JMS nicht rauszudenken. Neben mehreren erfolgreich abgeschlossenen externen Projekten ist er auch intern als Projektleiter, Controller und Seniorsprecher ein außerordentlich aktives Mitglied. Verdienterweise wurde er diesen Monat zum ersten Senior Consultant seit Einführung unseres Karrieresystems ernannt. Dominic studiert den für Berater eher untypischen Studiengang Geografie. Auch stehen Hemd und Krawatte bei ihm nicht im täglichen Dresscode. Trotzdem hat es ihn in die studentische Unternehmensberatung gezogen und er hat mit seinem Engagement JMS mitgestaltet.

  • Du bist jetzt schon ein paar Jahre bei JMS. Hat sich der Verein seit deiner Anfangszeit verändert?

Ich finde der Verein hat sich, seit ich Mitglied bin, durchaus verändert. Durch die Umstellung von Diplom auf Bachelor und Master hat sich die durchschnittliche Verweilzeit der Mitglieder nicht unmerklich verringert. Der Wissensaustausch wurde früher sehr stark beim Bier nach der MoSi und auf Projekten gelebt. Mittlerweile haben wir aber durch die Einführung der Expertenausbildung in den Kompetenzcentern einen Weg gefunden, wie wir das Ganze beschleunigen können. Trotzdem kommt der Austausch bei einem gemütlichen Bier nach unseren Treffen natürlich nicht zu kurz.

  • Wie war deine persönliche (interne) Entwicklung bei JMS?

Meine persönliche Weiterentwicklung war stark davon geprägt, dass ich in den ersten beiden Jahren mit strategisch wichtigen Projekten und Aufgaben ins kalte Wasser geworfen wurde. Das waren unter anderem die Teil-Organisation des Herbstkongresses in Augsburg, die strategische Neuausrichtung der Beratungsfelder sowie das Senioramt. Meist habe ich meinen kleinen Finger angeboten und sehr schnell wurde nach der ganzen Hand gegriffen. Im Nachhinein bin ich den Schuldigen dafür sehr dankbar, da ich mich in dieser Zeit sehr stark weiterentwickeln konnte und mittlerweile vor keinen Aufgaben, egal wie herausfordernd, mehr zurückschrecke.

  • Wie viele externe Projekte hast du gemacht, was für welche waren das und was haben sie dir gebracht?

Insgesamt komme ich auf fünf externe Projekte. Drei meiner fünf Projekte habe ich für Holzmann Medien absolviert, zwei der drei Projekte als Projektleiter. Alle fünf Projekte hatten ihren eigenen speziellen Charakter. Am Meisten weitergebracht hat mich jedoch sicherlich der Chef-Kombi 2017 bei dem ich als Projektleiter über den Zeitraum eines knappen Jahres mit der Ansprechpartnerin bei Holzmann Medien zusammenarbeiten durfte. Dabei  war die Präsentation der Projektergebnisse, im Rahmen der IAA, eine tolle Bestätigung der Projektarbeit. Die Präsentation wurde vom Geschäftsführer von Holzmann Medien vor wichtigen Vertretern der Automobilhersteller sowie dem Geschäftsführer des VDA (Verband der Automobilindustrie) gehalten. Zusätzlich konnte ich den Nachmittag noch für einen Besuch auf der IAA nutzen.

  • Warum bist du schon so lange bei JMS?

Ich bin eines der am längsten aktiven Mitglieder, da ich meine Prioritäten auf JMS fokussiert habe und dadurch einen großen Teil meiner Zeit in JMS investiert habe. Das hat hauptsächlich zwei Gründe: Zum einen hat mich die Kombination aus internen Projekten, externen Projekten und Vereinsleben überzeugt, die man so bei Praktika oder Werkstudentenstellen nicht erfährt. Zum anderen sehe ich den Mehrwert in meinem Studium nicht wirklich und studiere eigentlich nur noch, um am Ende ein Papier in den Händen zu halten, auf dem M.Sc. steht.

  • Um Senior Consultant zu werden „musstest“ du das erste Mal zu einem BDSU Kongress mitfahren. Wie hat dich der BDSU letztendlich doch noch überzeugt?

Die erste Kongresserfahrung habe ich beim Herbstkongress 2014 in Augsburg gemacht, als Leitung für den Bereich Transfer & Logistik. Lange Zeit habe ich die Veranstaltungen gemieden, da ich für mich keinen Mehrwert darin gesehen habe und das Netzwerken nicht zu meinen ausgeprägten Stärken gehört. Der Kongress in München hat mich dann letztendlich doch überzeugt, weil ich mir persönlich vorgenommen hatte, noch mindestens einmal als Teilnehmer ein solches Event zu besuchen und der Jubiläumskongress bot sich natürlich gut an. Zudem sind einige Mitglieder, mit denen ich im Verein und privat viel zu tun habe, vom BDSU-Spirit infiziert und haben noch den letzten Rest an Überzeugungsarbeit geleistet, der notwendig war, um mich dieses Mal zu bewerben.

Zu der Kongresserfahrung selbst kann ich größtenteils Positives berichten. Unter anderem konnte ich mir das gewünschte Praktikum an Land ziehen, aber auch die Veranstaltungen und Workshops für sich waren sehr gelungen. Nicht nur, aber auch beim Rauchen habe ich dann schnell einige Studenten anderer JEs kennengelernt und konnte das Event zum Netzwerken nutzen. Lediglich das eigene Glas vor dem Beschuss mit Golfbällen zu schützen hat beim Galadinner leider nicht so gut geklappt …
(Für alle, die nicht in einer studentischen Unternehmensberatung sind: Bei BDSU-Events gibt es die Tradition, dass man sein Glas komplett austrinken muss, wenn es jemand schafft, einen Golfball hineinzuwerfen.)

  • Siehst du als erster Senior Consultant von JMS optimistisch in die Zukunft von JMS/ wo siehst du Herausforderungen?

Ich bin durchwegs optimistisch. Das mehr als 25-jährige Bestehen beweist, dass der Verein noch jede Hürde gemeistert hat. Ich habe immer wieder erlebt, dass es schwierige Situation zu bewältigen gab. Doch dann haben sich immer Mitglieder oder Vorstände die Ärmel hochgekrempelt und sich in die Arbeit gestürzt. Solange wir motivierte Mitglieder haben, wird JMS auch in Zukunft bestehen!

Aktuell sehe ich den Verein aber durch die Einführung des Karrieresystems und der Kompetenzcenter sehr gut für die Zukunft aufgestellt und bin gespannt zu sehen, wie er sich weiterentwickelt.

  • Wo wirst du deinen Hoodie in den nächsten Jahren tragen?

Normalerweise heißt es immer „Kleider machen Leute“. In meinem Fall habe ich die Kleidung etabliert. Zu besonderen Anlässen, wie der Seniorrunde, wird auch mal der Onesie ausgepackt. Im Hoodie wird man mich zukünftig weiterhin überall antreffen, vor allem auf den Alumni-Treffen, die ich nach meiner aktiven Zeit besuchen werde. Nur bei der Arbeit  wird man mich wohl nicht mehr im Hoodie antreffen.