Inside JMS: Rückblick auf meine Juniorphase bei JMS Augsburg


Nun kurz vor Ende meiner Juniorphase blicke ich noch einmal zurück auf dieses halbe Jahr voller Teamwork, Spaß und neuen Erfahrungen.

Die Bewerbung

Zu Beginn meiner Studentenlaufbahn war ich mir einer Sache sehr bewusst: Ich muss etwas neben der Uni machen, was mich fordert und mir etwas zurückgibt. Es war mir wichtig, mich neben dem Studium zu engagieren. In der Orientierungsphase, der Einführungswoche der Fakultät, kam es dann zum ersten Kontakt mit JMS Augsburg auf der Initiativenstraße, wo verschiedene Mitglieder von JMS Augsburg e.V. den Erstis das Konzept von JMS nahelegten. Zwar war mein Interesse geweckt, jedoch war ich mir erst unsicher, ob der Verein wirklich das Richtige für mich ist. Beim Infoabend wurde mein Interesse dann jedoch weiter vorangetrieben, da mich das sichere und professionelle Auftreten der vorstellenden Mitglieder bzw. Alumni sehr ansprach und motivierte. Ich dachte mir: „So will ich auch mal präsentieren können!“, weshalb ich mich sofort an die Bewerbung für die Workshoptage machte. Während der Workshoptage, warteten verschiedene Aufgaben auf uns Bewerber. Zusammen im Team konnten wir diese gut lösen und erfreulicherweise wurde das Team, in dem ich an dem Tag arbeitete, sogar komplett aufgenommen.

Der JMS-Alltag

Nun war ich ein Junior! Es folgten die ersten Schritte im neuen Umfeld, mit neuen Leuten und neuen Erfahrungen. Jede Woche montags finden Sitzungen statt, in denen der Vorstand die aktuellen Belange des Vereins den Mitgliedern und Juniors näherbringt. Das war erstmal neu, aber auch sehr interessant und informativ. Vor allem war es sehr beeindruckend zu sehen, wie sicher die Mitglieder auftreten können, die erst ein Jahr bei JMS sind und das zeigte mir, dass ich das auch erreichen kann. Es wurden verschiedenste Veranstaltungen organisiert, wie z.B. die Weihnachtsfeier, wo man in gelassener Runde den Juniors und den Mitgliedern näherkommt, sowie das PräTek-Wochenende, wo man ein Wochenende zusammen verbringt, viel über Präsentationstechniken lernt, aber auch eine Menge Spaß mit den neu kennengelernten Leuten hat. Gerade bei Letzterem konnte ich viel mitnehmen, denn man hält an diesem Wochenende zahlreiche Präsentationen und bekommt konstruktives Feedback von sehr erfahrenen Mitgliedern, wodurch man Ticks und Fehler bemerkt, die man sonst nie erkannt hätte.

Das Juniorprojekt

Die größte Mühe floss in der Zeit in das Juniorprojekt, welches jeder Junior erfolgreich abschließen muss, um aufgenommen zu werden.  Mein Projekt hieß „Analysen und Umfragen“, in dem die Aufgabe darin bestand, ein Schulungskonzept über verschiedene Analysearten und Umfragemethoden zu erstellen und eine Schulung zu halten. Zusammenfassend hat es Mühe gekostet – gerade in Zeiten, in denen gutes Zeitmanagement gefordert war – jedoch kann man so mit Stolz auf das Geschaffte zurückblicken.

Ré­su­mé

Hat es sich gelohnt bei JMS anzufangen? Auf jeden Fall! Obwohl man viel Zeit in den Verein investieren muss, lernt man in kürzester Zeit so viel, was einen persönlich und beruflich weiterbringt. Von Präsentationstechniken zu selbstbewusstem Auftreten bis hin zu Consulting Skills, die Spanne an Entwicklungsbereichen ist schier grenzenlos. Für die Zeit, die man bei JMS investiert, erhält man im Gegenzug positive Lerneffekte, auf vielen verschiedenen Ebenen. Dabei liegt es an jedem Einzelnen, seine Motivation einzubringen und die persönlichen Ziele zu verfolgen, um die bestmöglichste Version von sich selbst zu werden. Denn wie überall im Leben: so viel wie man gibt, bekommt man auch zurück.

 

 

Ein Beitrag von Edosa Godwin.