Inside JMS: Unternehmen beraten neben dem Unialltag

Neben dem Unialltag mal eben noch Unternehmen beraten?

Ganz so einfach ist es nicht, ein bisschen Zeitmanagement gehört schon dazu. Wenn man das schafft, dann stehen einem bei JMS Augsburg viele Wege offen.

Mein Name ist Anna Schmidt. Ich bin 20 Jahre alt und studiere im 3. Semester Global Business Management in Augsburg. Seit diesem Semester bin ich Anwärter bei JMS Augsburg e.V. und muss mich während einer sechs monatigen „Ausbildungsphase“ bewähren.

 

Aber was genau ist JMS?

JMS steht für Junior Management Spektrum. Hinter diesem langen Namen verbirgt sich eine studentische Unternehmensberatung.

Studenten aus allen Fachrichtungen setzen hier ihr theoretisches Wissen in die Praxis um und bieten dabei ein breites Leistungsspektrum: Von Strategie-, Marketing-, und Prozessberatungen über Marktanalysen und diverse Angebote im Human Ressources und Controllingbereich.

Dabei garantieren wir unseren Kunden – unabhängig von Branche und Unternehmensgröße – eine konstant hohe Qualität der Leistungen. Diese wird durch ein ausgereiftes Qualitätsmanagement gewährleistet, welches an die Berater von JMS hohe Leistungsansprüche stellt. Die gesamte Arbeit ist dabei nach unseren 5 Kernwerten ausgerichtet: Unternehmerisches Handeln, Wissenstransfer, Weiterbildung, Kreativität und Qualität.

Die Kunden ? Neben kleineren Firmen berät JMS Augsburg e.V. größtenteils mittelständische Unternehmen.

 

Aber warum engagieren solche Firmen Studenten?

Wer bei JMS dabei ist, ist motiviert.

Schlägt man meinen Terminkalender auf, findet man viele orange Markierungen. Orange ist meine Farbe für alles was mit JMS zu tun hat.

Neben der wöchentlichen Mitgliederversammlung finden einige verpflichtende Schulungen statt. Denn nur so kann der nötige Wissenstransfer und damit die versprochene Qualität der Beratung gewährleistet werden.

Dazu kommen einige freiwillige Workshops und Schulungen von Unternehmen, die uns unterstützen, und nicht zu vergessen die Vereinsprojekte. Diese Projekte können sowohl interne als auch externe Arbeiten sein und ermöglichen die tatsächliche Umsetzung der Theorie in die Praxis.

 

Viele Termine und viel Arbeit also ?

Eigentlich nicht.

Man muss sich schon etwas Zeit nehmen, aber alle diese Termine bestehen nicht zu 100% nur aus Arbeit. Immerhin ist JMS immer noch einfach eine Gruppe Studenten. Studenten aller Fachrichtungen, die gemeinsam etwas unternehmen und neben der Uni auch das Leben genießen möchten. Nach jeder Montagssitzung bietet sich die Möglichkeit gemeinsam auf ein Getränk zu Mr. Onions oder ins Unikum zu gehen.

Wenn ich inzwischen über den Campus laufe, kenne ich so viel mehr Menschen. Bei Fragen zu egal welchen Themen findet sich unter den JMS Mitgliedern immer der richtige Ansprechpartner und einige davon zähle ich inzwischen auch zu meinen richtigen Freunden.

Networking im großen Stile also denn auch die Alumni, also ehemalige Mitglieder von JMS, und diverse Firmenvertreter sind bei Schulungen und Vereinsevents natürlich vertreten.

Zudem bekommt man als Junior ein erfahrenes Mitglied als Senior zugeteilt. Hat also einen Ansprechpartner bei Fragen und Problemen, erhält Feedback dazu wie man sich selbst verhält und im Verein wahrgenommen wird und kann von den Erfahrungen des Seniors profitieren.

Auch die generelle Praxiserfahrung sollte nicht unterschätzt werden.

Zum einen durch die Schulungen aber auch über Projekte besteht die Möglichkeit Erfahrung zu sammeln.

So führe ich z.B. zur Zeit zusammen mit zwei anderen Juniors sowie zwei erfahrenen Mitgliedern ein internes Projekt durch und kann damit erste Projekterfahrung sammeln. Auch externe Projekte darf ich zusammen mit erfahren Mitgliedern durchführen.

Dabei musste ich bereits feststellen, dass die Umsetzung der Theorie in die Praxis z.B. bei der Erstellung eines Plans zur Strukturierung unseres Projektes einen auch gerne mal 3 Stunden kosten kann, trotz zusätzlicher Vorbereitung durch meine aktuelle Projektmanagementvorlesung.

Aber auch bei solchen Themen gilt: Übung macht den Meister. Und hilft Zeit zu sparen.

Vorausgesetzt man geht mit einer offenen Haltung die Arbeit an, lässt sich von vielen Terminen nicht abschrecken und hat Spaß daran neue Leute und deren Erfahrungen kennen zu lernen.

 

Anna Schmidt